Carols Biografie

Die aus Kanada stammende Gesangslehrerin Carol Baggott-Forte hat seit Jahr 1977 vielen der besten Opern- und Musiktheatersängern ihres Landes, basierend auf der Grundlage von Stimmgesundheit und Kehlkopffunktion, unterrichtet. Ihre rationale Lehrmethode ist in den organischen Reaktionen verwurzelt, die allen Stimmen von vorneherein natürlich gegeben sind. Seit kurzem hat sie ihre Lehrtätigkeit ausgedehnt und hält auf Einladung Master-Class-Workshops in Paris und Lyon (Frankreich), Frankfurt am Main, Düsseldorf und Duisburg (Deutschland) sowie in Brighton (England). Ebenso war Sie an der Stimmfakultät des Royal Conservatory of Music in Toronto tätig und hat an den Shaw und Stratford Festivals, zwei der renommiertesten Theater Kanadas, unterrichtet. Sie ist Mitglied der National Association of Teachers of Singing und führte Gesang-Workshops für die Ontario Music Educators’ Association.

“Carol Baggott-Forte besitzt eine unfehlbare Intuition, Stimmschwächen aufzudecken, sie führt Sänger geduldig zur Erkenntnis, dass Singen ein Prozess ist, der einen zu lebenslangem stimmlichen Ausdruck führen kann, ohne die eigene künstlerische Integrität durch schwache technische Fertigkeiten zu beeinträchtigen. Ihr gesunder organischer Umgang mit Stimmproblemen erlaubte mir, trotz einer Pampelmuse großen Schilddrüsenzyste zu singen, während ich in England auftrat, sie ermöglichte ebenfalls eine unglaublich schnelle post-operatorische Stimmgenesung. Ein Sänger könnte sich nicht in besseren Händen als in Carols befinden.”

Stephanie Piercey, soprano
Solistin an der English National Opera, den Berliner und Münchner Philharmonien, Nocturne (Peros Records) Auftritte in Deutschland, der Schweiz, in Großbritanien und der Tschechischen Republik

Frau Baggott-Forte hat dazu beigetragen, die Solostimmen von Künstlern auszubilden, die in den herausragendsten Opernhäusern Kanadas, der USA (Carnegie Hall), und Englands (English National, Glyndebourne) aufgetreten sind und die mit den bedeutendsten Symphonieorchestern Nordamerikas und Europas zusammenarbeiten. Sie arbeitet auch mit Sängern, die mit internationalen Plattenfirmen wie Warner, EMI und Naxos unter Vertrag stehen. Ihr Schülerkreis umfasst Solisten in international anerkannten Musikensembles wie Tafelmusik, Elmer Isler Singers, Toronto Consort, Bell’Arte Singers, und Opera Atelier.

Zahlreiche ihrer Schüler haben Auszeichnungen und Stipendien von internationalen Kunstzentren erhalten, u.a. vom Tanglewood Festival, der Peter Pears School, dem London Opera Centre, dem Aldeburgh Festival, der Banff School of Fine Arts, dem Altstadtherbstfestival für junge Kultur in Düsseldorf, dem Ravinia Festival, der Joy of Singing Competition NYC, den Ontario und Canada Arts Councils, und bedeutenden nordamerikanischen Universitäten.

Im Musiktheater haben ihre Schüler für international führende Produktionskompanien Rollen interpretiert wie z.B. LIVE-ENT (Cats, Phantom, Show Boat, und Ragtime in Kanada, Großbrittanien, Deutschland und auf dem Broadway), für Mirvish Productions (Les Misérables, Crazy for You, Beauty and the Beast, Miss Saigon, Hairspray, Man of la Mancha), für Stratford-, Shaw- und Charlottetown-Festivals, und in den USA für Broadway-Companien Miss Saigon, Kiss of the Spider Woman, A Chorus Line und Bombay Dreams. Unter ihnen sind zwei Tony Award-Preisträger.

Frau Baggott-Forte, geboren 1945, besitzt einen Universitätsabschluss in Stimmbildung und Konzertgesang. Sie studierte fortgeschrittene Stimmtechnik und Opernrepertoire am Bryn Mawr Conservatory in Philadelphia, USA und hat im Jahre 1973 einen Abschluss an der Opera School der University of Toronto gemacht, wo sie mit dem Metropolitain Opera-Bariton Louis Quilico arbeitete. Sie wurde u.a. ausgezeichnet durch den Halbfinaleplatz am Metropolitain Opera Regional-, und dem Merola Program-Wettbewerb, sowie durch Stipendien, die verdienstvollsten kanadischen Künstlern vorbehalten sind. Sie studiert weiterhin fortgeschrittene Stimmpädagogik mit dem weltberühmten Lehrer und Autoren Cornelius Reid, dessen Stimmtrainingsmethoden sie seit 1977 vertritt. Sie hat den Essay “Could Maria Callas’ Voice Have Been Saved?” (“Hätte Maria Callas’ Stimme gerettet werden können?”) verfasst, der in The Modern Singing Master: Essays in honor of Cornelius Reid bei Scarecrow Press erschien.